Das Verhalten und Wesen eines Samojeden

Das Temperament der Samojeden weist auf ein sehr freundliches Gemüt hin. Denn die Hunde sind am besten in einer Familie aufgehoben und gern auch mit anderen Hunden zusammen. Samojeden sind Hunde, die am besten in einem Haushalt leben und optimal auch einen Garten nutzen können. Denn die Hunde sind

  • verspielt
  • aktiv
  • neugierig und
  • suchen sich selbst immer wieder eine neue Beschäftigung.

Samojeden sind kluge Hunde, die sehr gern Hundesport und Agility betreiben oder eine Rettungshundeausbildung machen. Diese Rasse ist lernfähig und kann schwierige Aufgaben bewältigen. Das Temperament der Hunde ist ausgeglichen, aufgeschlossen und dem Menschen gegenüber offen. Die Freundlichkeit der Hunde hat den Samojeden so beliebt werden lassen.

Samojeden in einem Zuhause

SamojedeSamojeden sind hochaktiv und sitzen nicht gern zu lang herum. Sie benötigen unbedingt mehr als zwei Stunden Aktivität für ein ausgeglichenes Temperament. Dafür sind diese leistungsstarken Arbeitshunde auch wirklich für das Ziehen von Schlitten oder das Hüten gut geeignet. Ursprünglich wurden die Hunde als Schutz des Hauses und als Hütehunde für Rentiere gezüchtet. Diese Fähigkeit können die Hunde auch heute noch zeigen. Der Hund beschützt eine Familie und möchte auch unbedingt in einem Familienverband leben. Der Hund darf in keinem Fall in einem Zwinger eingesperrt sein. Diese Form der Haltung ist für den Samojeden schädlich und führt zu gesundheitlichen und psychischen Beeinträchtigungen.

Gesunde Samojeden

Samojeden sind nicht gern allein. Sie eignen sich gut für Familien und sind auch äußerst kinderfreundlich. Der Samojede zeigt sich geduldig und akzeptiert Kinder als Rudel. Je mehr Aktivität und Abwechslung geboten ist, desto besser ist dies. Allerdings benötigt diese Rasse eine gute und strenge Erziehung. Denn Samojeden hören nicht unbedingt gut. Sie sollten schon eher einmal an der langen Leine geführt werden, da sie in großer Distanz ihren Willen durchsetzen. Diese lebendigen und sehr anspruchsvollen Hunde wünschen sich einen engen Kontakt und möchten nicht zu lange allein gelassen werden. Bei akuter Langeweile sucht sich der gesunde Samojede eine eigene Aktivität oder er sucht einen Weg zum Flüchten, um auf eigene Faust etwas zu unternehmen.

Samojeden und Haustiere

Samojeden sind aktive Jagdhunde. Aufgrund dieser Tatsache ist es anzuraten, dass die Hunde gerade im Wald in der Nähe gehalten werden. Ihr Jagdinstinkt könnte aktiv werden, sodass der Hund auch schon einmal schnell hinter einem Tier herläuft. Die Neugierde und Jagdlust gilt ebenso für Mäuse. Aus diesem Grund benötigt ein Samojede möglicherweise eine Eingewöhnungsphase für andere Haustiere und einen gesunden Abstand zu Kleintieren. Im ungünstigen Fall könnte ein Hund ein Kleintier fressen.

Unglückliche Samojeden

Die Hunde sind recht sensibel. Sie sind glücklich, wenn ihre Bedürfnisse erfüllt werden, können aber sogar neurotisch werden, wenn ihre Bedürfnisse nicht erfüllt werden. Einen ungesunden und traurigen Hund, erkennt man also sofort an seinem Verhalten. Denn sonst sprühen die Hunde vor Energie und Neugierde.

Samojeden und Menschen

Das Lächeln ist den Hunden auf Grund der Rasse in das Gesicht gesetzt. Daher erkennen sich weniger glückliche Hunde am Verhalten. Gemeinsam mit einem Menschen zeigt sich der Hund üblicherweise kontaktfreudig, liebenswürdig und möchte schnell mit einem neuen Menschen kommunizieren.

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