Die Pflege von Samojeden

Der Samojede als FamilienhundDie Samojeden erfordern eine intensive Fellpflege. Das buschige Fell sollte nach Möglichkeit auch intensiv gebürstet werden. Denn der Hund könnte sonst verfilzen. Auch ein möglicher Schutz gegen Zecken, Milben und Flöhe kann zeitweise nötig werden. Insbesondere im Fellwechsel muss damit gerechnet werden, dass der Samojede sehr viel Fell verliert. Eine Fütterung für ein schönes Fell kann mit einem Tierarzt besprochen werden. Ansonsten benötigt der Hund kein Spezialfutter, aber doch eine Fütterung, die sich etwa für langhaarige und aktive Rassen eignet.

Der Samojede als Familienhund

Der Samojede benötigt unbedingt einen Familienanschluss. Dieser sollte am besten mit mehreren Personen stattfinden. Der Samojede ist durch sein freundliches Temperament auch sehr kinderlieb. Spielen und gemeinsame Aktivitäten bereiten den Hunden viel Freude. In diesem Zusammenhang werden gern auch weitere Haustiere gehalten. Dies ist sicherlich möglich, aber es kann geschehen, dass eine entsprechende Gewöhnung nötig ist. Der Jagdinstinkt der Tiere kann bei Langeweile dafür sorgen, dass der Hund möglicherweise

  • Mäuse,
  • Hasen oder
  • Hamster

als Beute ansieht. Ausreichende Vorsicht ist unbedingt geboten.

Die Haltung des Samojede

Die Pflege von SamojedenDer Samojede ist keinesfalls ein Zwingerhund. Denn in dieser Haltungsform wird der Hund schwer krank. Psychische und auch körperliche Leiden können dann auftreten. Denn der Hund kann dort nicht für Abwechslung oder Unterhaltung sorgen. Diese Hunde sind aber sehr aktiv und suchen sehr oft selbst nach einer Beschäftigung. Der Samojede begeistert allerdings durch ein wetterfestes Fell, weswegen er durchaus nach dem Spaziergang in den Garten gebracht werden kann. Sobald aber Langeweile aufkommt, besteht das Risiko eines Ausbruchs oder einer Suche nach Unterhaltung. Eine Auslastung im Freien ist am besten durch Hundesport gegeben. Sofern der Samojede viel Platz hat, ist er recht glücklich. Optimal sorgen Kinder für viel Beschäftigung in Kombination mit Bewegung. Ein Minimum von zwei Stunden am Tag sollte gegeben sein. Der Samojede wird ohnehin darauf drängen. Ein beliebter Einsatz des Samojeden erfolgt daher auch im Bereich der Agility, als Rettungshund oder im Zughundesport.

Tipps für den Samojeden

Samojeden hören nicht immer so gut. Daher erscheint es besser, wenn sich der Hund nicht weit entfernt. Der Hund sollte optimal in einem Abstand von maximal fünf Metern laufen. An befahrenen Straßen sollte der Hund bei seinem Herren bleiben. Es ist wichtig, dass der Hund sofort lernt, dass er hinter

  • Joggern,
  • Radfahrern,
  • Kindern oder
  • Kleintieren, wie Eichhörnchen,

nicht hinterherlaufen darf.

Die Samojeden besitzen einen recht ausgeprägten Jagdinstinkt. Daher sollten die Hunde in der Nähe von Jagdrevieren im Wald möglichst angeleint bleiben. Es kann passieren, dass der Hund sonst seinem Jagdinstinkt folgt. Wenn Samojeden keine größeren Tiere jagen dürfen, dann interessieren sie auch noch für kleine Tiere, wie Mäuse. Diese jagen sie ebenso gern. Außerdem sollte der Hund nicht das fressen, was er findet.

Die Samojeden als Begleiter

Gegen Langeweile bei Spaziergängen hilft nur viel Abwechslung und Unterhaltung. Die Samojeden sind eine Hunderasse, die ein Alter von etwa 13 Jahren erreichen. Je weniger ein Hund aus einer Zucht stammt, desto älter und gesünder ist er. Der Samojede kann leicht eine Hüftgelenksdysplasie erleiden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.