Geschichte des Samojeden

Geschichte der SamojedenDie Inuit überqueren die Landflächen seit jeher mit dem Schlitten. Hierfür benötigten sie kräftige, zuverlässige und schnelle Hunde. Der Husky ist eine Hunderasse, die sich großer Beliebtheit erfreut hat. Aber nicht nur diese, sondern auch der Samojede war eine Rasse, die in diesem Zusammenhang ein Begleiter dieses Naturvolkes war. Es handelt sich bei den Samojeden um eine uralte Hunderasse, die über angenehme Charaktereigenschaften verfügt.

Der Ursprung der Samojeden

Der Samojede stammt aus einer Region zwischen dem Uralgebirge und der Region um den Jenissei- Fluss. Der Stamm den Nenzen hatte diese Hunde als Haushunde domestiziert. Von den Nenzen stammt auch der Name dieser Hunde. Der Engländer Ernest Kilburn-Scott konnte im Jahr 1894 nach seinen Reisen erstmals einige Samojeden mit nach England nehmen. Ab dem Jahr 1913 begann man die Samojeden zu züchten. Die ursprüngliche Aufgabe der Samojeden war es,

  • das Haus gegen Angreifer,
  • Wölfe und Bären zu sichern und
  • Rentiere zu hüten.

Eine weitere Hauptaufgabe war das Ziehen des Schlittens. Letztendlich waren die Samojeden vollständig in die Familie integriert und teilten zum Wärmen sogar das Bett mit ihren Herren.

Die weitere Entwicklung der Samojeden

Die Samojeden wurden von amerikanischen und englischen Forschern im 19. und 20. Jahrhundert für Expeditionen in die arktischen Gebiete vor den Schlitten gespannt. Die Hunde sind in der Lage bis zu 95 Kilometer ohne eine Fütterung durchzulaufen. Ihr Temperament und ihre Ausdauer waren für die Menschen seit jeher überaus wichtig. Der Samojede sollte dann in der Züchtung nach zwei unterschiedlichen Vorbildern weiter gezüchtet werden.

Zuchtstandards für den Samojeden

Eine sehr bekannte und auch in Europa beliebte Variante des Samojeden war mit langen Beinen, einem weißen Fell und einem stabilen Körperbau ausgestattet. Eine andere Variante sollte eine flauschige Behaarung mit dick behaarten, kräftigen Pfoten und haarigen Ohren zeigen. Ein erster Standard wurde 1909 geschaffen. Etwa ab 1923 fanden sich erste Zuchtvereine und Clubs für diese Hunderasse. Ab den 1950er Jahren wuchs etwa die Popularität dieser Hunde. In Deutschland wurde der Deutsche Club nordischer Hunderassen im Jahr 1968 gegründet. Die Hunde gibt es heute auch außerhalb von Europa, etwa in Neuseeland oder Australien.

Die heute so beliebten Eigenschaften der Samojeden

Die Züchtungen richteten sich schon seit jeher auf eine Verträglichkeit mit dem Menschen und auf eine hohe Leistungsfähigkeit. So konnte der Hund als Hütehund und menschlicher Begleiter einen guten Einsatzbereich finden. Der Samojede war schon immer ein freundlicher Hund, der sich durch diese Eigenschaft als Familienhund gut eignet. Eine weitere Eigenschaft, die ein Samojede mitbringt und auch unbedingt mitbringen sollte, ist die eines neugierigen Hundes. Dieser erkundet seine Umgebung und sorgt auch selbst für seine Unterhaltung. Diese Hunde neigen bei Langeweile zum Ausbrechen und eignen sich nicht als einsamer Gartenhund ohne Abwechslung und Beschäftigung. Die Aktivität der Hunde hat sich im Rahmen der Züchtung heute auf einen aktiven Hund hin ausgerichtet. Dieser benötigt mindestens zwei Stunden Bewegung und Hundesport. Sollte der Samojede nicht ausreichend beschäftigt sein, leidet sein Psyche bis hin zu neurotischen Störungen. Die Hunde benötigen eine gute Erziehung und gehören unbedingt zur gemeinsamen Hausgemeinschaft.

Weitere Informationen zu der Hunderasse finden Sie auch bei dog-finder.de.

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