Schwimmen mit dem Samojeden – Ein paar Tipps

Schwimmen mit dem SamojedenSamojeden sind, genau wie ihre Verwandten die Huskies und die Alaskan Malamutes, eine der sogenannten „nordischen“ Hunderassen. Sie kommen ursprünglich aus Sibirien wo sie vom Volk der Nenzen (früher Samojeden) als Arbeits-, Schlitten- und Hütehunde gezüchtet wurden. Besonders auffällig sind ihr helles Fell und die dunklen Augen.

Samojeden sind sehr hübsche Hunde. Man sollte aber nicht den Fehler machen, sie zu „Dekorationszwecken“ zu halten. Sie brauchen unbedingt tägliche Beschäftigung und Bewegung, sonst können sie schnell sehr unliebsame Eigenschaften entwickeln.

Schwimmen im Sommer kann eine tolle Abwechslung zu den ausgedehnten Spaziergängen sein und bringt die ersehnte Abkühlung, denn gerade nordische Hunderassen mit ihrem dicken Pelz „leiden“ ganz besonders in der Sommerhitze.

Nichts erzwingen!

Viele Samojeden schwimmen gerne und haben im Wasser enorm viel Spaß. Aber eben nicht alle denken: „Oh toll Wasser, da muss ich rein.“

Wichtig ist, wenn Sie Besitzer eines solchen Exemplares sind, dass Sie nichts erzwingen. Das gilt natürlich für alle Hunderassen, nicht nur für Samojeden. Manche Hunde möchten vielleicht einfach nur am Ufer ein bisschen plantschen und buddeln. Eventuell werden sie sogar panisch, wenn man versucht sie in tieferes Wasser zu zwingen. Machen Sie diesen Fehler, haben Sie viel Arbeit vor sich, um das verlorene Vertrauen Ihres Tieres wieder zu gewinnen.

Es gibt auch Samojeden, die gar nicht erst ins Wasser möchten. Eine Möglichkeit wäre mit Hilfe einer Hundeschwimmweste dem Hund das Schwimmen beizubringen. Eine andere Möglichkeit wäre, Ihren Hund davon zu überzeugen, dass Wasser gar nicht so schlimm ist und Abkühlung bringt, ist einen zweiten Hund mitzunehmen, der keine Probleme damit hat, ins kühle Nass zu springen.  Sicher wird Ihr Hund seinem Kumpel gerne nacheifern, und ist dann ganz schnell im Wasser. Beim gemeinsamen Spielen und Toben ist die anfängliche Zurückhaltung wahrscheinlich ganz schnell vergessen, und Ihr Samojede hat einen Riesenspaß. Wenn nicht, auch nicht schlimm! Wichtig ist, dass Sie Ihren Samojeden nicht dazu nötigen, ins Wasser zu gehen. Sonst verliert er,  unter Umständen, nie seine Hemmungen gegen das nasse Element. Akzeptieren Sie Ihren Hund einfach so wie er ist. Hier gibt es eine gute Anleitung wie es gelingt dem Hund das Schwimmen beizubringen.

Das Thema Badeseen

Gemeinsam mit dem Hund am See zu liegen und den Tag vorbei ziehen zu lassen, ist natürlich toll. Doch nicht an allen Badeseen sind die Vierbeiner erlaubt. Erkundigen Sie sich am besten vorher via Internet, E-Mail oder per Telefon, dann gibt es auch keine böse Überraschung, weil Sie den ganzen Weg umsonst gemacht haben.

Die Umgebung

Wenn Sie mit Ihrem Samojeden plantschen oder schwimmen gehen möchten, ist es auch von Vorteil, wenn Sie sich die Umgebung der „Wasserstelle“ ein wenig näher anschauen. Liegen vielleicht Essensreste rum? Hier besteht die Gefahr, dass Ihr Vierbeiner sich vielleicht den Magen verdirbt. Ein weiteres Thema sind Glasscherben. Tritt Ihr Hund versehentlich in eine, kann er sich böse verletzen. Das gilt selbstverständlich nicht nur für Samojeden.

Föhnen oder nicht?

Samojeden haben von Natur aus eine dichte Unterwolle. Plantscht ihr Hund nur am Ufer ein bisschen rum, dann müssen Sie zuhause nicht gleich den Fön anwerfen. In der Regel trocknet Ihr Hund ganz von alleine.

Ist Ihr Samojede allerdings ein Schwimmer, sollten Sie Ihren Hund nach dem Badespaß trocken föhnen. Denn sonst besteht die Gefahr, dass die Unterwolle nass bleibt und sich Ihr Samojede unter Umständen erkältet.

Schwimmen ist eine tolle Abwechslung zu den Spaziergängen. Wenn Sie Ihren Samojeden den Kontakt mit dem kühlen Nass so gewähren, wie er das gerne möchte, dann haben Sie einen zufriedenen Hund, der einen Riesenspaß hat.

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